AKTUELLES

27. November 2022 - Frankfurter Appell

Unter fadenscheiniger Begründung und mit Lügen bombardiert die türkische Regierung seit dem 19. November die Autonomieregion Nordostsyrien. Gegen die Gebiete um die Städte Derik, Qamishlo, Hesekê, Deir-ezZor, Minbic und Kobanê werden Kampfflugzeuge, Drohnen und Artillerie eingesetzt. Über 300 Artilleriegeschosse sind in der Umgebung der Stadt Afrin eingeschlagen, die die Türkei bereits seit 2018 widerrechtlich besetzt hält. Ohne die Duldung von Russland, den USA und Deutschland könnte die Türkei ihre Angriffe nicht durchführen. Gezielt wird die kritische Infrastruktur zerstört- Luftangriffe und Artilleriefeuer auf Schulen, Kliniken, Getreidesilos, Tankstellen und Ölfelder. Dies ist ein Krieg gegen die Menschlichkeit.

„Die Menschen können die permanente Bedrohungssituation psychisch nicht mehr ertragen. Sie können nicht länger in ständiger Angst leben. Ein normales Leben ist seit langem nicht mehr möglich. Ein Aushalten ist nicht mehr möglich. Sie sagen, das soll der letzte Krieg sein“ berichtet Emine G., die sich zurzeit in Nordostsyrien aufhält. Über 40 Menschen sind seit Beginn der Angriffe in der Autonomieregion Nordostsyrien bereits ums Leben gekommen, darunter mindestens elf Zivilist:innen. Mehrere Menschen wurden verletzt. In Kobanê wurde das gerade neu errichtete Covid-Krankenhaus, das mühsam auch mit Spenden aus Deutschland aufgebaut wurde, sowie ein ländliches Gesundheitszentrum vollständig zerstört.
Wir, die den Aufbau des Gesundheitssystems, Projekte der Frauenbewegung und der Zivilgesellschaft in Nordostsyrien politisch, finanziell und personell unterstützen, verurteilen den völkerrechtswidrigen Angriff der türkischen Regierung auf Nordostsyrien und die autonome Region Kurdistan-Irak. Wir verurteilen das Schweigen der NATO und der Bundesregierung. Bundesinnenministerin Nancy Faeser mahnte Verhältnismäßigkeit bei den Militärschlägen gegen die Kurden an, was nichts anderes bedeutet als ihre prinzipielle Zustimmung zu einem Angriffskrieg und Völkerrechtsbruch.

Wir fordern deshalb die Bundesregierung auf, sofort bei der Türkei, den UN und NATO zu intervenieren, um den Angriffskrieg zu beenden und Zugang für humanitäre Hilfe in Nordostsyrien zu gewähren. So wie die Bundesregierung den Völkerrechtsbruch Russlands in der Ukraine verurteilt, muss sie den Angriffskrieg der Türkei gegen das kurdische Volk in Syrien und Nordirak verurteilen.

Unterzeichner:innen:

Elisabeth Abendroth und Herbert Kramm-Abendroth; Dr. Heide Abendroth-Göttner, Internationale Akademie HAGIA für moderne Matriarchatsforschung; Ulrich Adler, Fraktionsvorsitzender Die Linke im Rat der Stadt Löhne/Kreis Herford; Civan Akbulut, Landesintegrationsrat NRW; Gökay Akbulut, Bundestagsabgeordnete Die Linke ; Seyfeddin Arafat; Arbeitskreis Asyl Cuxhaven e. V.; Sarya Atac, stv. Vorsitzende KAV Frankfurt; Attac, Frankfurt am Main; Lothar Augustin – Architekt ; Andreas van Baaijen; Gaby Babić; Frank Bärmann; Güner Balci, Journalistin; Dr. Ali Basrawi, Chirurg, Orthopäde; Herbert Bauch; Dr. Winfried Beck, Orthopäde; Dr. Simon Becker, Arzt für Notfallmedizin; Monika Berberich; Renata Berlin, ehem. Lehrerin und Frauenbeauftragte für Lehrkräfte ; Bezirksvorstand DIE LINKE Berlin-Neukölln ; Bezirksvorstand DIE LINKE Berlin Treptow-Köpenick; Gabi Bieberstein, Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Frieden und Internationale Politik NRW der LINKEN ; Heinz Bierbaum, Präsident der Partei der Europäischen Linken; Ralf Birk, Zimmerermeister; Matthias Blöser ; Dr. Christa Blum, Ärztin, Mitglied IPPNW; Thomas Böhrig ; Friedel Böhse, Förderverein für die Kreispartnerschaft Herford – Kobane/Nordsyrien e.V., DGB Kreisverband Herford; Martina Boetticher; Iris Borchhard; Kurt Bovensiepen, Dritte Welt Haus e.V. Frankfurt; Ulrike Braun; Margret Braun-Odenweller ; Gerd Büntzly; BUNDJugend Bielefeld ; Murat Çakir, Regionalbüroleiter der RLS in Hessen; Dorothea Canehl ; Maurella Carbone; Prof. Dr. Jochen Dahm-Daphi Allgemeinmediziner, Radioonkologe; Reinhold Dallendörfer, Rektor i.R.; Dersim Dağdeviren, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin; Elke Dangeleit, Journalistin, BVV Friedrichshain-Kreuzberg Die Linke; DIE FRAKTION Hanau; DIE LINKE. Kreisverband Frankfurt; DIE LINKE. Fraktion im Römer Frankfurt; Ulla Diekmann, LAGG e.V. ; Prof. Dr. Barbara Dietrich; Dr. med. Joachim Dlugosch, Internist, Palliativ- und Notfallmediziner; Helga Döring-Kles, Mitglied im Friedensbüro Hannover; Deivid Dragomirovic; Christine Dreier; Prof. Diwi Dreysse, Architekt; Johannes Düchting, Rentner und Kurdistan-Aktivist; Chris Dunkel; Prof. Dr. Kenan Engin, Hochschule für Humanwissenschaften Berlin; Fabian Dzewas-Rehm, Gewerkschaftssekretär, Marburg; Peter Eickmann; Michael Erhardt, Erster Bevollmächtigter IG-Metall Frankfurt; Ibrahim Esen, Seniorenausschuss IG-Metall Frankfurt; Ute Evers M.A., freie Literaturkritikerin; Familien für den Frieden (Verein in Gründung); Doris von der Felsen, Dipl. Verwaltungswirtin; Torsten Felstehausen, Mitglied des Hessischen Landtags, Parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion; Hülya Finngan, Journalistin; Brigitte Fischer, Lehrerin; Förderverein für die Kreispartnerschaft Herford-Kobane/Nordsyrien; Uli Franke, Stadtverordneter DIE LINKE in Darmstadt; Reinhard Frankl, für den Vorstand von KLARtext e. V.; Gisela Franzke; Berthold Fresenius, Rechtsanwalt; Dirk Friedrichs; Dr. Reinhard Gaede; Brigitte Gärtner-Coulibaly, Friedens- und Flüchtlingsbegleitgruppe Herford, DFG-VK; Abdenassar Gannoukh, Stadtverordneter SPD Frankfurt ; Gemeinsam kämpfen; Anne Gerdum; Inge Göbl, Lehrerin i.R.; Emine Goezen, Pädagogin; Katharina Günther, Studentin der Mittlere-Osten-Studien; Andreas Groß, Rechtsanwalt; Şermin Güven M.A., Social and Cultural Anthropology Freie Universität Berlin; Dr. Luqman Guldivê, Journalist und Kurdologe; Sinan Hatay, DKG-Gießen; Ursula Häusler, Landessprecherin Berlin Feministische Partei-Die Frauen; Dr. Martina Hammel ; Elfriede Harth; Marita Hecker, Diplompädagogin; Petra Heimer, Mitglied des Hessischen Landtags DIE LINKE; Dr.Harald Heiskel, Facharzt für Allgemeinmedizin; Priv. Doz. Dr. med. Nils von Hentig, Arzt, Wissenschaftler, Autor, Cinema for Rojava e.V. ; Ute Herrmann; Barbara Hilleke ; Andrea Höhn, Sozialwissenschaftlerin; Kristina Ingvild Hofmann ; Martina van Holst, Kreisvorstand Die Linke Frankfurt; Azad Houssin, Kurde Solidarité Frankreich; Tatjana Huse, Kurdistan Hilfe Hamburg e.V.; Teile des Vertrauenskörpers der IG-Metall bei Siemens Energy Nürnberg Standort K; Georgi Iliev, KAV-Mitglied Frankfurt, Volt; Dr. Swaantje Illig, Assistenzärztin Pädiatrie, Mitglied Flamingo e.V.; Initiative für Frieden und Hoffnung in Kurdistan e.V.; Initiative gegen Krieg und Militarismus Bielefeld; Initiative Kölner Helfen; Internationale Nothilfe (IEH) e.V.; Dastan Jasim, Doctoral Fellow German Institute for Global and Area Studies ; Eike Jogwer-Welz; Verena Johannsen, Hebamme ; Andreas Joos; Dr. Reinhard Jung-Hecker, Orthopäde, Public Health; Marianne Karpf; Christian Katz, Lehrer; Dr. Achim Kessler; Daniel Kempin, Musiker; Dr. Hans-Günter Kleff, Politologe; Kurdisches Gesellschaftszentrum Frankfurt (NCK); Kurt Kleffel, ICOR-Baubrigade Gesundheitszentrum Kobanê; Sigmar Kleinert, Ex- Betriebsratsvorsitzender DZ Bank; Dr. med. Mechthild Klingenburg-Vogel; Dr. Sigrid Klose-Schlesier, Gynäkologin; Dr. Birgit Koch-Dallendörfer, Internistin, Gastroenterologin; Dorothea Köhler, Welcome United ; Dipl.des. Susanne Köhler, Grafikerin Frankfurt, Vorsitzende Wahrheitskaempfer e.V. ; Marianne Köster; Dorothea Korn, Klimattac Frankfurt; Inge Konradi, Mitglied AK Internationales GEW Hessen; Ernst Krefft, Anästhesist und Notarzt; Kreisvorstand DIE LINKE Bielefeld ; Kreisvorstand DIE LINKE. Siegen-Wittgenstein; Wolfram Krause; Elisabeth Kula, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Hessischen Landtag ; Mustafa Aydın Kurt, Arzt; Dr. med. Dieter Lehmkuhl; Torsten Lengfeld, Physiotherapeut; Liste demokratischer Ärztinnen und Ärzte in Hessen ; Doris Litzinger; MAF-DAD, Verein für Demokratie und Internationales Recht; Bari Mahmud, Zahnarzt; Heike Makowski ; Bettina Mandellaub, Friedensinitiative Rödelheim; Milan Martín, Rechtsanwalt; Dr. Willi Mast, Allgemeinmediziner; Daniele Mattern; Medizin für Rojava; Dr. Brigitte Matzke; Winfried Matzke, Jurist; Thomas Meinhardt, Co-Vorsitzender von pax christi Rhein-Main – Regionalverband Limburg-Mainz; Dr. med. Peter Möller; Margot Müller, Bundessprecherin Feministische Partei-Die Frauen; Prof. Dr. H. Christof Müller-Busch, Arzt, Hochschullehrer, Autor; Michael Müller-Puhlmann, SPD, Vorstand Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V.; Raphael Müller; Françoise Munoz; Akram Naasan, Arzt für Notfallmedizin, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst; Dr. Sarbst Nabi, Prof. für politische Philosophie Universität Koye; Margot Neubauer; Dr. Patricia Neugebauer, Ärztin; Ursula Nickolaizig, Förderschullehrerin; Jutta Nimmann; Dr. Thomas Odenweller, Diplom-Physiker; Dr. Adelheid Olejnik, FÄ für Kinderchirurgie; Willi van Ooyen, Frieden- und Zukunftswerkstatt e. V.; Kakshar Oremar, Journalist; Norman Paech, Professor emeritus für Internationales Recht; Dr. Ulrich Pape, Gynäkologe; Erkan Pehlivan, Journalist; Ingrid Peikert, Trainerin Lehrerfortbildung, Autorin ; Dr.med. Gisela Penteker, Ärztin, Türkeibeauftragte der deutschen Sektion der IPPNW ; Matthias Plieninger, Arzt; Klaus Pickshaus, Publizist; Nadja Rakowitz, Ärztin; Radio-Radeberg; Dr. Jochen Reidegeld, Theologe, Friedensforscher; Marlis Reimann; Lothar Reininger, LAGG e.V. Leben und Arbeiten in Gallus und Griesheim; Soojin Rhyu ; Peter Ridder-Wilkens ; Monika Richter, Ärztin, VdÄÄ, IPPNW ; Johannes J. Riedel; Dr. Karin Ritter-Pichl; Dr. Constantin Röck, Allgemeinmediziner; Barbara Rodi ; Ullrike Röding-Gilberg, Rentnerin; Irene Rosenkötter, Ärztin für Psychiatrie, Psychotherapie, Neurologie; Rahel Rosenkötter, Studentin; Prof. Rainer Roth; Johannes Rotter, Schauspieler; Angelika Rudow, Dipl.-Biologin ; Ute Ruß (Dipl. Pol.) und Thomas Gedig (Dipl. Verwalt.wirt und EU-Fundraiser) – Eltern von Konstantin Gedig / Şehid Andok Cotkar; Jan Schalauske, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Hessischen Landtag; Dr. Kerem Schamberger, Kommunikationswissenschaftler; Christa Schell ; Andreas Schieder, SPÖ-EU-Delegationsleiter, Abgeordneter zum Europäischen Parlament; Monika Schierenberg, Sprecherin EcoMujer e.V.; Inga Schmalz; Monika Schmidt-Glenewinkel , Rechtsanwältin ; Bruno Schmitt; Frieder Schöbel; Herbert Scholle; Angelika Schröder, Bündnis gegen Rechts Darmstadt; Prof. Dr. Susanne Schröter, Ethnologin, Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam; Solidarität International (SI) e.V.; Sigrun Schulze-Stadler, Ärztin; Thomas Schupp, Versicherungs- und Finanzmakler; Dr. Kamal Sido, Gesellschaft für bedrohte Völker; Städtefreundschaft Frankfurt-Kobanê e. V.; Städtepartnerschaftsverein Friedrichshain-Kreuzberg – Derik e.V.; Brigitte Stärker ; Marion Steffin, Dolmetscherin; Dr. Elisa Stein, Internistin, Notfallmedizin, WJAS – Stiftung der Freien Frau in Syrien Komitee Europa; Eray Stêrk, Arzt; Klaus Steup, Lehrer; Mehmet Tanriverdi, Kurdische Gemeinde Deutschland e. V.; Hannelore Thomas, Gesellschaft Fortschritt und Frieden; Lisa Thomsen ; Prof. Dr. Gerhard Trabert, Allgemein- und Notfallmediziner, Professor für Sozialmedizin und Sozialpsychiatrie an der RheinMain Hochschule Wiesbaden, Autor; Annette Trumpler, Kulturverein ueber.land; Richard Ullmer; Verein demokratischer Ärzt*innen e.V.; Friedrich Vetter, Pfarrer I. R.; Bernd Vogeler, GEW; Bruno Walle, Bezirksverbandsvorsitzender IG BAU Rhein Main; Thomas Völker, Kreisvorsitzender DIE LINKE. Main-Taunus; Welle gGmbH: Christine Börner, Georgios Tsakmakidis, Thomas Lutz; Elke Weyel, Psychotherapeutin; Dr. Michael Wilk, Notarzt, Psychotherapeut, Autor; Dr. Bernhard Winter, Internist; Gastroenterologe; Lea Wissel; Aria Youssef, Architektin; Andrea Zelle; Jürgen Zelle.; Daniela Züge, Ergotherapeutin in der Frühförderung ;
Dr. Abdulkarim Omar, Repräsentant der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien in Europa.

Weitere Unterzeichnungswünsche bitte an: frankfurt-kobane@gmx.de

21. September 2022 - Städtefreundschaft Frankfurt - Kobane e.V.

Presseinformation:

Türkischer Lobby-Verband versucht kritische Resolution im Frankfurter Stadtparlament zu verhindern

Als Reaktion auf die bevorstehende Einbringung einer türkei-kritischen Resolution im Frankfurter Stadtparlament am 22.09.2022 wurden gestern Frankfurter Stadtverordnete vom Lobby-Verband „Intitiativplattform Türkischer Vereine und Verbände Hessen“ (Hessen Türk Dernekleri İnisiyatif Platformu) angeschrieben und aufgefordert, diese Resolution nicht zu verabschieden. Sowohl die Fraktion der CDU als auch der LINKEN haben Entwürfe vorgelegt, die eine Verurteilung der Türkei wegen ihrer völkerrechtswidrigen Kriege fordern. In anderen bundesdeutschen Städten wurden entsprechende Resolutionen bereits verabschiedet…

19. September 2022 - Städtefreundschaft Frankfurt - Kobane e.V.

Pressemitteilung:

Frankfurt verurteilt den Angriffskrieg der Türkei gegen Kurdistan - Kundgebung am 22.09.

Am 22. September werden in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung erneut Resolutionsanträge vorgelegt, die sich für eine Verurteilung der türkischen Angriffskriege gegen Rojava (Nordostsyrien) und Südkurdistan (Nordirak) aussprechen. Zuvor wird darüber in den Ausschüssen beraten.

Im Juli war eine dringliche Behandlung der Resolutionensanträge von Linken und CDU an den Stimmen der Koalition aus Grünen, SPD, VOLT und FDP gescheitert. Dies war auf heftige Kritik gestoßen. Auch wir hatten uns dazu geäußert, unsere Stellungnahme und Pressereaktionen sind hier nachzulesen: https://frankfurt-kobane.org/aktuelles-2/

Die Türkei droht mit einer Ausweitung ihres Krieges gegen die selbstverwalteten Gebiete im Nordosten Syriens. Ihre Drohnenangriffe hat die Türkei in den letzten Wochen massiv ausgeweitet. Wie die NGO Save the Children mitteilt, sind alleine im August 40 Kinder durch türkische Angriffe auf Nord- und Ostsyrien verwundet oder getötet worden. Viele Tausend kurdisch-stämmige Frankfurterinnen und Frankfurter  – und nicht nur sie- erwarten von ihrer Stadtverordnetenversammlung eine ebenso eindeutige Verurteilung der völkerrechtswidrigen Angriffskriege der Türkei wie sie am 24. Februar völlig zurecht wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine beschlossen wurde.

Um dieses Anliegen noch einmal öffentlich zum Ausdruck zu bringen, findet am Donnerstag, 22. September,  von 15-18 Uhr eine Kundgebung auf dem Römerberg statt.

Für Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Städtefreundschaft Frankfurt-Kobane e. V.

19. Juli 2022 - F.A.Z.

Nicht dringlich

Streit um Kritik an türkischen Angriffen

Das Vorgehen der Türkei gegen Kurden im Norden der Nachbarländer Syrien und Irak beschäftigt die
Frankfurter Kommunalpolitik. Die Vorsitzende des Freundschaftsvereins Frankfurt-Kobane, Bianca
Winter, hat die Entscheidung des Ältestenausschusses kritisiert, Anträge der Linken und der CDU zu
diesem Thema nicht kurzfristig auf die Tagesordnung der Stadtverordnetensitzung zu setzen. Die
Koalition aus Grünen, SPD, FDP und Volt verneinte ebenso wie BFF-BIG die Dringlichkeit…

19. Juli 2022 - Frankfurter Rundschau

Römer-Koalition weist Dringlichkeit zurück

Von Timur Tinç

Kritik an Ablehnung einer Frankfurter Resolution zu türkischen Angriffen in Syrien und Irak auf kurdische Gebiete.

Es kommt selten vor, dass sich die Fraktionen von Linken und CDU im Frankfurter Römer einig sind. Im Ältestenausschuss zeigten die beiden Parteien kürzlich eine ungewohnte Eintracht, als es um das Thema „türkischer Angriffskrieg in Nordsyrien und Nordirak“ ging…

18. Juli 2022 - Frankfurter Rundschau

Frankfurt: Resolution gegen türkische Angriffe auf Kurden vorerst gescheitert

Von Erkan Pehlivan

Die Türkei greift weiterhin Ziele in irakisch Kurdistan und Nordsyrien an. Erste Resolutionen von Stadtparlamenten wurden verabschiedet. In Frankfurt ist sie bislang gescheitert…

18. Juli 2022 - ANF NEWS

Frankfurter Koalition verneint Dringlichkeit türkischer Angriffskriege

Die Städtefreundschaft Frankfurt-Kobane hat die Resolution des Krefelder Rats zum Anlass genommen, Stadtverordnete ebenfalls zur Verabschiedung eines solchen Beschlusses aufzufordern. Linke und CDU kamen dem nach, wurden aber von Grünen und FDP blockiert…

18. Juli 2022: Städtefreundschaft Frankfurt - Kobane e.V.

Presseinformation: Römer-Koalition verneint Dringlichkeit türkischer Angriffskriege

Nachdem unser Verein vor zwei Wochen verschiedene Römer-Fraktionen darum gebeten hatte, legten die LINKE und die CDU am 16. Juli dem Ältestenausschuss der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung Resolutionanträge zur Verurteilung der türkischen Angriffskriege vor (nach dem Vorbild eines Krefelder Ratsbeschlusses und eines Beschlusses der Bezirksverordnetenversammlung Berlin Friedrichshain-Kreuzberg), die per Dringlichkeitsantrag zur Abstimmung gebracht werden sollten…

12. Juli 2022: Civaka Azad - Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V.

Pressemitteilung: Anzeichen auf türkischen Angriffskrieg in Nordsyrien verdichten sich

Die Anzeichen für eine erneute völkerrechtswidrige Invasion des türkischen Staates auf die Autonome Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens (AANES) verdichten sich. So erreichen uns aktuell Meldungen aus der Region, wonach protürkische Milizen und die türkische Armee ihre militärischen Kontingente in der Provinz Aleppo zusammenziehen. Am Abend des 10. Juli vermeldete die Nachrichtenagentur Hawarnews zudem, dass ein türkisches Kampfflugzeug über die Region Şehba im Nordwesten Syriens geflogen sein soll. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits am 23. Mai eine weitere militärische Invasion in Nordsyrien angekündigt…

28. Juni 2022 - ANF NEWS

Erdoğan wiederholt Ankündigung neuer Invasion in Nordsyrien

Der türkische Regimechef Erdoğan hat seine Ankündigung einer neuerlichen Invasion in Nordsyrien wiederholt. Diese werde beginnen, sobald die Vorbereitungen an der Grenze abgeschlossen und „Schwächen im Sicherheitskorridor“ beseitigt seien…

24. Mai 2022: Civaka Azad - Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V.

Pressemitteilung:

Erdoğan kündigt neue Invasion in Nordsyrien an

Die Türkei plant eine neuerliche Invasion entlang ihrer Südgrenze. Das verkündete der türkische Präsident Tayyip Erdoğan am Montagabend nach einer Kabinettssitzung in Ankara. Dabei soll eine 30 Kilometer tiefe „Sicherheitszone“ in jenen Teilen Nordsyriens geschaffen werden, die die Türkei noch nicht kontrolliere – sprich in die illegale Besatzungszone eingliedern konnte – und damit „terroristische Bedrohungen“ bekämpft werden, lauten die erklärten Ziele Erdoğans…

13. Mai 2022 - ANF NEWS

Artilleriefeuer aus der Türkei: Flächenbrände in Kobanê

Durch Beschuss aus der Türkei sind in Kobanê mehrere Flächenbrände entzündet worden. Das türkische Verteidigungsministerium sprach von „Vergeltungsfeuer“ für Angriffe aus Rojava. Die QSD dementieren und werfen Ankara eine False-Flag-Operation vor…

13. Mai 2022 - ANF NEWS

QSD: Über 1.000 Granaten auf Dörfer in Nordsyrien

Die türkische Armee und ihre Söldner haben nach Angaben der QSD über 1.000 Granaten in den vergangenen 24 Stunden auf selbstverwaltete Gebiete in Nordsyrien abgefeuert. Der beschossene Korridor erstreckt sich über eine Länge von 280 Kilometern…

10. Mai 2022 - ANF NEWS

PYD warnt vor Ansiedlung von Geflüchteten in türkischer Besatzungszone

Nach der Ankündigung von Erdogan, eine Million Geflüchtete nach Syrien zurückzuschicken, warnt die PYD vor einer Ansiedlung in der türkischen Besatzungszone unter der Schirmherrschaft der Muslimbruderschaft…

1. November 2021 - ANF NEWS

Maskenspende der Stadt Frankfurt an Rojava

Der Verein Städtefreundschaft Frankfurt–Kobanê e.V. informiert über eine Spende von medizinischen Hilfsgütern für die Autonomiegebiete von Nord- und Ostsyrien. Darunter war auch eine Spende der Stadt Frankfurt, bestehend aus 120.000 Atemschutzmasken.

1. November 2021 - Städtefreundschaft Frankfurt - Kobane e.V.

Liebe Mitglieder und Interessierte,

anlässlich des heutigen Internationalen Kobane-Tages möchten wir auf eine erfolgreiche Spendenaktion für die autonomen Gebiete in Nord-und Ostsyrien (Rojava) hinweisen:

Am 19. Oktober 2021 konnten wir medizinische Güter aus Frankfurt an den Kurdischen Roten Halbmond (Heyva Sor a Kurd) übergeben, die in den sechs Covid-Kliniken Verwendung finden werden.
Darunter war auch eine Spende der Stadt Frankfurt am Main, bestehend aus 120.000 Atemschutzmasken…

18. Juli 2021 - Civaka Azad

Nordostsyrische Selbstverwaltung fordert Anerkennung durch die UN

Die Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien fordert von den Vereinten Nationen (UN) eine offizielle Anerkennung der Autonomieregion und signalisiert ihre Bereitschaft, für Demokratie und Gerechtigkeit in Syrien mit allen Seiten zusammenzuarbeiten…

16. April 2021 - Bericht von Dr. Michael Wilk aus Qamislo/Haseke (3)

Ich übermittle hiermit erneut herzliche Grüße und Dank aus Rojava. Durch eure/Ihre solidarische Hilfsbereitschaft war es möglich erneut Geld an den Kurdischen Roten Halbmond (Heyva sor a kurd) kurdish-red-crescent zu übergeben. Die nunmehr insgesamt 51.400€ finden ihre Verwendung in der Errichtung eines neuen Prothesenzentrums in Qamislo.

Bei tausenden geschädigten Kriegsopfern ein dringendes Projekt. Die bestehenden Kapazitäten reichen bei weitem nicht. Auf ca 11.000 Tote und über 20.000 Schwerverletzte werden allein die Opfer im erfolgreichen Kampf gegen den IS in Rojava/Nord-Ost-Syrien geschätzt…

14. April 2021 - Bericht von Dr. Michael Wilk aus Qamislo/Haseke (2)

Seit April steigen die Infektions- und Erkrankungsraten rapide. Ich bin in der Corona-Klinik des Kurdischen Roten Halbmonds in Haseke. Die Klinik wurde schon im Laufe des letzten Jahres eingerichtet um der Pandemie begegnen zu können. In der Not wurde eine ehemalige Hühnerfarm gereinigt und umgebaut…

13. April 2021 - Bericht von Dr. Michael Wilk aus Qamislo/Haseke (1)

Die Anreise in die demokratische Föderation Nordostsyrien war unter Coronabedingungen noch komplizierter als gewohnt. Nun bin ich vor Ort, die Wiedersehensfreude mit den Freund*innen des kurdischen Roten Halbmonds (Hsak) ist groß. Seit 2014 unterstütze ich die Arbeit dieser NGO, die sich im Laufe derJahre von ca. 50 Menschen auf über 2000 Aktive erweiterte. Diese leisten ausgezeichnete und unentbehrliche Arbeit, betreiben das Rettungswesen, Kliniken und Ambulatorien. Heyva sor a kurd arbeitet hierbei unabhängig, aber in enger Koordination mit der Gesundheitsselbstverwaltung der Region Rojava. Dem Gebiet im Norden Syriens, das unter großen Anstrengungen versucht einen eigenen selbstbestimmte Weg zu gehen, geprägt von basisdemokratischen Prinzipien und der Gleichberechtigung von Mann und Frau…

20. März 2021 - ANF NEWS

1500 Menschen bei Newroz-Demonstration in Frankfurt

In Frankfurt nahmen etwa 1500 Menschen an der diesjährigen Newroz-Demonstration teil. Auf der Abschlusskundgebung sprach mit der Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) erstmalig eine Vertreterin der Frankfurter Stadtregierung…

22. Januar 2021 - ANF NEWS

„Merkel-City“ im Dschihadistengebiet

Mit Unterstützung der EU und der Bundesregierung errichtet die Türkei eine „Stadt“ aus unbewohnbaren Häusern, in denen Schutzsuchende aus Syrien untergebracht werden sollen…

November 2020 - Welthungerhilfe

Offener Brief der deutschen Städtepartner-schaften und Städtefreundschaften mit Kommunen in Nord- und Ostsyrien

Den Islamisten keine Bleibe einrichten – die durch die türkische Besatzung Vertriebenen unterstützen!
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Entsetzen haben wir erfahren, dass die Niederlassung der deutschen Welthungerhilfe in der türkischen Stadt Gaziantep in den von der Türkei und ihren verbündeten islamistischen Milizen völkerrechtswidrig besetzten Städten Afrin und Azaz in Nordwestsyrien 400 Häuser für „Vertriebene“ wiederaufbauen will…

Stellungnahme zu Projektaktivitäten der Welthungerhilfe in Afrin, Syrien

Die Deutsche Welthungerhilfe nimmt die Vorwürfe im Zusammenhang mit einem geplanten Projektvorhaben in Afrin sehr ernst. Seit 2013 unterstützen wir bedürftige Menschen, die innerhalb Syriens vor den Folgen des Krieges geflohen sind. Wie in anderen schwierigen Kontexten droht die humanitäre Hilfe auch in
Syrien immer wieder zum Spielball politischer Auseinandersetzung zu werden…

ANF:
Welthungerhilfe will Häuser in Efrîn doch nicht restaurieren

Nach der Kritik zahlreicher Menschenrechts-organisationen hat die Deutsche Welthungerhilfe e.V. von der Restaurierung beschädigter Häuser in der türkischen Besatzungszone in Nordsyrien Abstand genommen. „Nach Prüfung aller Informa-tionen sind wir zu dem Ergebnis gekommen, die zerstörten Häuser nicht zu reparieren. Wir hatten berechtigte Zweifel, ob unsere Grundprinzipien der humanitären Hilfe wie etwa Neutralität unter den gegebenen Umständen einzuhalten sind“, teilte die Bonner Hilfsorganisation am Dienstag mit…

5. November 2020 - ANF NEWS

Ertuğrul Kürkçü: Zum Umgang mit dem IS-Terror

Der Weg, mit dem IS-Terrorismus umzugehen, besteht nicht darin, Erdogans Rücken zu tätscheln, sondern Rojava anzuerkennen und die islamistische Gewalt dort zu beenden, wo sie ihre Macht bezieht. Nur die Revolution von Rojava kann dies sicherstellen.

1. November 2020 - Grußbotschaft

Grußbotschaft von Ahmed Sheikho, Vertreter der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien aus Kobanê, zum Internationalen Kobane-Tag in Frankfurt

Als 2014 ein großer Krieg in Kobanê begann, war für uns sofort klar, dass es kein Krieg allein gegen die Existenz der Kurdinnen und Kurden, sondern ein Krieg gegen die Menschlichkeit war. Der internationale Terror wollte seine schwarzen Farben im gesamten Nahen Osten ausbreiten und Kobanê war für sie der Schlüssel. Doch den Widerstand, den es in Kobanê gab und die Unterstützung von Internationalistinnen und Internationalisten haben uns große Motivation gegeben, weiterhin die Menschlichkeit und den Frieden zu verteidigen.

1. September 2020 - ANF NEWS

Frankfurt: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Beim diesjährigen Antikriegstag in Frankfurt hat der Deutschland-Vertreter der nordostsyrischen Autonomieverwaltung Khaled Davrisch die Verurteilung und Sanktionierung der türkischen Kriegsverbrechen durch die internationale Gemeinschaft gefordert.

Seit über 60 Jahren begeht der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) den 1. September als Antikriegstag, denn 1939 begann der Zweite Weltkrieg mit dem Überfall der Wehrmacht auf Polen. In diesem Jahr hat die Dachorganisation der Gewerkschaften den Antikriegstag mit dem Motto „Nie wieder Krieg! In die Zukunft investieren statt aufrüsten!“ versehen. In Frankfurt nahmen über 500 Menschen an einer Demonstration teil.

24. August 2020 - Pressemitteilung

Wasserknappheit in Nordsyrien – Syrisch-Orthodoxe Kirche appelliert an UN

Sehr geehrte Pressevertreterinnen und Pressevertreter,

seit die Türkei vor Wochen erneut die Trinkwasserpumpstation Elok (Allouk) östlich von Serêkaniyê (Ras al-Ain) vom Netz genommen hat, ist die Wasserversorgung von Nordostsyrien wieder unterbrochen. Über eine halbe Million Menschen im Großraum Hesekê sowie hunderttausende Binnenvertriebene im Umland haben mitten in der Coronavirus-Pandemie keinen Zugang zu Wasser. Der türkische Staat nutzt das blaue Gold systematisch internationalen Konventionen zuwider als Kriegswaffe. Die aktuelle Unterbrechung ist nur eine von vielen, seit Serêkaniyê im vergangenen Oktober völkerrechtswidrig besetzt wurde. Die Bekämpfung der Pandemie kommt durch die Wasserknappheit praktisch zum Erliegen…

18. Mai 2020 - ANF NEWS

Erneute Brandstiftung in Kobanê

In Kobanê sind erneut bestellte Getreidefelder durch gezielten Artilleriebeschuss der Besatzungstruppen in Brand gesetzt worden.

Im Dorf Boraz westlich von Kobanê sind Weizenfelder durch gezielten Artilleriebeschuss der türkisch-dschihadistischen Besatzungstruppen in Brand gesetzt worden. Der Beschuss ging von der türkischen Besatzungszone in Dscharablus aus. Anwohner konnten das Feuer löschen, bevor es sich weiter ausbreitete. Am Sonntag waren bestellte Felder in der Umgebung von Hec Îsmaîl, Keteş, Mişko und Bender im Westen von Kobanê in Brand gesetzt worden. Mit der gezielten Brandstiftung durch die Besatzungstruppen in Nordsyrien soll die Bevölkerung ausgehungert und mürbe gemacht werden.

https://anfdeutsch.com/rojava-syrien/erneute-brandstiftung-in-kobane-19222

8. Mai 2020: 75 Jahre Befreiung

Die Verbreitung unseres Aufrufs zum 75. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg haben wir uns anders vorgestellt. Wir waren weit in der Planung eines Befreiungsfests auf dem Frankfurter Römerberg. Die Stadt Frankfurt wollte eine würdige Feier in der Paulskirche voranstellen und damit ihren Beitrag leisten, damit in unserer Stadt deutlich wird: Wir feiern die Befreiung. Was sonst? Es kam anders. Die Corona-Pandemie hat das gesellschaftliche Leben lahmgelegt. Wir können es im Interesse der Gesundheit der Teilnehmenden nicht verantworten, zu einer Feier einzuladen. Die Feierlichkeit in der Paulskirche wurde abgesagt. Doch wir lassen es uns auch in dieser Zeit nicht nehmen, Position zu dem historischen Ereignis zu beziehen, das vor 75 Jahren stattfand.

28. April 2020 - Meldungen zum türkischen Drohnenangriff bei Kobanê

Eine bewaffnete türkische Drohne hat in der Nacht einen Kontrollpunkt der Sicherheitskräfte der selbstverwalteten Region Kobanê angegriffen.

https://anfdeutsch.com/rojava-syrien/tuerkischer-drohnenangriff-in-kobane-18794

Der Exekutivrat der Autonomieverwaltung der Euphrat-Region hat die Drohnenangriffe der vergangenen Nacht auf einen Kontrollpunkt des Asayisch nahe Kobanê scharf verurteilt und die Garantieländer des Waffenstillstands in Syrien zum Handeln aufgefordert.

https://anfdeutsch.com/rojava-syrien/autonomieverwaltung-verurteilt-angriffe-auf-kobane-18805

The Autonomous Administration in the Euphrates region held the United States and the Russian Federation responsible for the Turkish drone’s attack on the headquarter of the Internal Security Forces in the city of Kobani.

https://www.hawarnews.com/en/haber/aa-holds-russia-us-responsible-for-turkeys-kobani-h16195.html

8. November 2019 - SPD Resolution

Resolution:

Solidarität mit den Kurd*innen. SPD Frankfurt verurteilt türkischen Angriff auf Nordsyrien.

Der sofortige Militärschlag durch die Türkei nach Abzug der US-amerikanischen Truppen aus Nordsyrien führt zu einer weiteren Destabilisierung des Landes, zum Wiedererstarken des „Islamischen Staates“ und zu einer weiteren humanitären Katastrophe mit tausenden Geflüchteten sowie Toten und Verletzten auf Seiten der Zivilgesellschaft und Kämpfer*innen auf beiden Seiten. Dieser Entwicklung muss durch die Bundesregierung schnellstmöglich Einhalt geboten werden…